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Harald Volker Sommer

In dem Interview mit Harald habe ich mich über die Möglichkeiten des ästhetischen Forschens unterhalten. Nachdem wir angerissen haben, was ästhetisches Forschen ist, haben wir uns über den Begriff Ästhetik unterhalten und wie dieser Begriff mit Forschen verbunden werden kann. Zum Abschluss hat Harald dann noch eine praktische Anleitung erklärt, die du eins zu eins nachmachen kannst.

Das ganze Podcast-Interview findest du hier:

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Über Harald Volker Sommer

Ich bin als Theaterpädagoge neben zahlreichen Projektleitungen und Regien vor allem in der Hochschullehre und in der Ausbildung tätig. Mein theaterpädagogischer Weg ging über das Theater der Jugend in Wien zur Akademie der darstellenden Kunst in Ulm, an der ich den Fachbereich Theaterpädagogik geleitet und parallel Schauspieler*innen und Theaterpädagog*innen ausgebildet habe. 2014 übernahm ich die Leitung des Theaterpädagogischen Zentrums in Lingen. Mich hat dort in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Theaterpädagogik Lingen vor allem der Theorie-Praxis Transfer interessiert. Das TPZ Lingen hat viele regionale, nationale und internationale Projekte auf den Weg gebracht. Mir war hier vor allem das Thema „Kultur in ländlichen Räumen“ wichtig, die Arbeit mit Geflüchteten und die soziokulturelle theaterpädagogische Arbeit. Seit 2018 bin ich freischaffend. Ich bin Lehrbeauftragter u.a. an der Hochschule Augsburg im Studiengang Soziale Arbeit, an der Hochschule in Lingen und an der Theaterakademie August Everding in München. Ich unterrichte an diversen Bildungseinrichtungen wie z.B. der Theaterwerkstatt Heidelberg oder an der Pädagogischen Hochschule Wien. Von meinen Arbeiten am Theater möchte ich die Operncamps der Salzburger Festspiele erwähnen, bei denen ich seit 2016 als Regisseur arbeite, und ein Theaterstück, das ich gerade mit zwei professionellen Clowns entwickle zum Thema „Shakespeare und Clown“ -übrigens auch mit den Mitteln des Ästhetischen Forschens.

Meine Lieblingsübung

„Mein Rucksack“ – Ästhetisches Forschen: Jede*r Spieler*in nimmt ihre*seine Tasche mit persönlichen Dingen und leert sie vor sich aus. Die Dinge werden untersucht (15 Min), als würde man sie zum ersten Mal sehen, mit allen Sinnen. Dann werden die Dinge in eine ganz persönliche Ordnung gebracht und strukturiert (15 Min). Dieser Ordnung wird ein Titel gegeben, der vor die „Installation gelegt wird. Die Gruppe sieht sich „wie im Museum“ die einzelnen „Installationen“ an: weitere Fragen entstehen.

Ein für mich wichtiges Tool (online oder Offline)

Fantasie-Workshop-Reisen mir lauter Musik (Kopfhörer) …

Meine Buchempfehlung zu diesem Thema

Kämpf-Jansen, Helga: Ästhetische Forschung. Wege durch Alltag, Kunst und Wissenschaft. Zu einem innovativen Konzept Ästhetischer Bildung, Tectum Verlag, Marburg 2012

Blohm, Manfred, etc.: Über Ästhetische Forschung. Lektüre zu Texten von Helga Kämpf-Jansen. München, kopaed 2006

Mehr über Harald Volker Sommer

Seine Internetseite

http://www.harald-volker-sommer.de/

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